Medienerziehung

Liebe Eltern, 

die Begriffe Medienerziehung und Digitalisierung sind zur Zeit in aller Munde. Heftige Diskussionen werden ausgelöst über den Sinn, die Ziele, die Kosten und die Verantwortung.

Die Schule, besonders die Grundschule, steht mitten im Zentrum dieses Spannungsfeldes. Wir möchten Ihnen auf dieser Seite erläutern, wie wir mit dieser Verantwortung umgehen und welche konkreten Schritte wir dafür gehen.

Die Hamburger Schulbehörde hat in dem Bildungsplan „Allgemeine Aufgaben“ festgelegt, welche Fähigkeiten und Kompetenzen Schülerinnen und Schüler (SuS) in der Grundschulzeit erlangen sollten. Die Umsetzung dieser Ziele ist besonders in dem Bereich Medienerziehung, zumindest  streckenweise, an eine adäquate Ausstattung der Schule geknüpft. Unsere Schule hat eine fast 20 jährige Erfahrung im Umgang mit Computern und Software im Unterricht. Der erste Computerraum sah aus wie ein Sprachlabor. Zwölf frontal ausgerichtete Computerarbeitsplätze, Kopfhörer und Fachschränke rundherum. Das hat sich im Laufe der Zeit verändert.

Wir schreiben jetzt das Jahr 2019.

Ab dem Schuljahr 2019/20 sind alle unsere Klassenräume mit Interaktiven Projektionsflächen und zwei internetfähigen Computern ausgestattet. Der Computerraum heißt inzwischen Medienraum. Immer noch stehen hier, inzwischen erneuerte, 12 PCs mit Beamer- und Druckeranschluss.  Alle genannten Geräte haben Zugriff auf ein zentrales NAS- Laufwerk. das bedeutet, dass z. B. Lernprogramme mit den individuellen Einstellungen oder eigene Textdateien von jedem dieser Computer aufgerufen und genutzt werden können.  Auch die Lehrer- PCs in der Verwaltung sind angebunden, so dass die Lehrkräfte die Medienarbeit der Klassen vorbereiten und einsehen können.

Wir nutzen die Computer im Unterricht zur Differenzierung und zur Gestaltung von vielfältigen Lernprozessen. Die Programme Lernwerkstatt, Blitzrechnen und Antolin werden allen Kindern unserer Schule begegnen. Die Fachschaften besprechen, wann und wie diese am günstigsten einzusetzen sind. Wir diskutieren im Kollegium häufig über das richtige Maß dafür. Denn in einem Punkt sind wir uns alle einig: Die gesellschaftliche Mediendiskussion soll nicht dazu führen, dass wir Bewährtes und Wichtiges vorschnell über Bord werfen.

Wir planen unseren digitalen Veränderungsprozess mit Bedacht und nehmen uns dafür Zeit. Im letzten Schuljahr haben zwei Kolleginnen für unsere Schule an der bundesweiten Werkstatt schulentwicklung.digital vom Forum digitale Bildung in Berlin teilgenommen. Wir wollten einen Weg finden, auf dem wir alle am Digitalisierungsprozess beteiligten Personen, mitnehmen können. Dazu gehören auch Sie, liebe Eltern. Wir freuen uns über Ihr Fachwissen, über Zeit für Projekte oder über Unterstützung  bei Anschaffungen. Wenn Sie motiviert sind, oder Fragen haben, schreiben Sie mir bitte. Ich freue mich darauf.

stefanie.kalk-vondergeest@burgund.hamburg.de

Stefanie Kalk von der Geest

Medienbeauftragte/Abteilungleitung